Der Initiative des Wiltener Chorherrn Johann Chrysostomos Mösl (1863-1942) ist es zu verdanken, dass am 17. Mai 1909 der „Verein der Krippenfreunde Tirols“ gegründet wurde. 

Mit Franz Wessiack (1872-1949), Johann Paul Kammerlander (1865-1925), Johann Zangl (1871-1914), dem Pfarrer von Steinach Johann Jordan (1874-1946), Figurenschnitzer Andrä Baldemair († 1930) und dem in Steinach geborene Pfarrer Ferdinand Plattner (1869-1950) gehören einige renommierte Steinacher Krippeler zu den  Gründungsmitgliedern des Landesverbandes.

Im Jahr 1911 gründeten Franziskanerpater Simon Reider (1889-1947) und Franz Wessiack die „Ortsgruppe Steinach des Vereins der Krippenfreunde Tirols“.

Bekannte Krippenbauer und -förderer des Vereins zu dieser Zeit waren Tischlermeister Johann Zangl, Andrä Baldemair, Besitzer des Denggnhofes in Steinach-Puig, Anton Strickner der Jüngere (1858-1938), Pfarrer Johann Jordan, Dr. Hans Fidler (1896-1950) und Erasmus Stockhammer (1892-1965).

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Nach dem 1.Weltkrieg verbreitete sich der Krippengedanke in der Steinacher Bevölkerung zusehends. Im Herbst 1934 hielt Krippenbauer Franz Erler einen Krippenbaukurs ab, bei dem 20 Krippen gebaut und in Steinacher Familien aufgestellt wurden.

Franz Wessiack, Pfarrer Johann Jordan und Dr. Hans Fidler planten Mitte Oktober 1935, eine neue Weihnachtskrippe für die Steinacher Pfarrkirche zu schaffen. Dieser Plan wurde vom akademischen Bildhauer Franz Staud aus Steinach, der die Figuren schnitzte, von Pfarrer Jordan, der den Hintergrund malte, und von Franz Erler, der den Krippenberg baute, in kürzester Zeit umgesetzt, sodass bereits im Dezember 1935, die neue Krippe in der Pfarrkirche Steinach zu sehen war.

Am Sonntag, den 13. Dezember 1936, feierte der Verein mit einer großen Krippen- und Kunstausstellung sein 25-jähriges Bestehen.

In Trins, Nachbarort von Steinach, gab Pfarrer Karl Knittel (1890-1946) im Kriegsjahr 1941 dem Krippenschnitzer Romed Speckbacher sen. den Auftrag, eine Kirchenkrippe zu gestalten. Hirtenfeld, Stadt und Krippe wurden von Herrn Waggerle gestaltet.

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Zum formellen Wiederbeginn der Krippenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg kam es mit der am 7.Jänner 1961 durchgeführten konstituierenden Sitzung der Ortsgruppe Steinach der Tiroler Krippenfreunde. Zum neuen Obmann wurde Franz Wessiack (1905 - 2002) gewählt.

Bereits im Herbst 1961 wurde der erste Krippenbaukurs nach längerer Pause abgehalten.

Bei der am 2. Dezember 1974 im Rahmen des 8. Internationalen Krippenkongresses in der Dogana in Innsbruck abgehaltenen Krippenausstellung war unser Ortsverein mit der Kirchenkrippe, der Erler-Krippe und der Kranewitter-Krippe vertreten.

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Am 15.Oktober 1986 übernahm Pepi Erler als neuer Obmann die Geschicke des Vereins.

1989 wurde aufgrund des Anteils von Mitgliedern aus Trins in der Ortsgruppe Steinach, der Name in  Ortsgruppe Steinach-Trins geändert.

Höhepunkte im Vereinsgeschehen bis zum Jahr 2006 waren die Errichtung und Einweihung der Steinacher Dorfkrippe (1993) und der Trinser Dorfkrippe (1996), die Krippenausstellung in Trins (1999), Errichtung der Kirchenkrippe in Mauern (2000), Teilnahme mit 30 Krippen an der Krippenausstellung in Cesenatico (2000/2001) und die Durchführung des Landeskrippentages (2002).

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Schöpf Harald, Höhenweg 42, 6150 Steinach war Obmann des Steinacher Krippenbauvereines bis Anfang 2013.
Höhepunkte im Vereinsgeschehen war die Veranstaltung der 100 Jahr Feier des Krippenvereinen Steinach Trins im Wipptalcenter.

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Unser heutiger Obmann KOFLER Gottfried ist seit Anfang 2013 Obmann des Steinacher Krippenbauvereines und leitet seitdem die Geschicke des Krippenvereines.

Mit neuem Wind und viel konstruktiver Ideen wird der traditionsreiche Verein aktuell weitergeführt.

Ein offenes Ohr für alle Mitglieder und vor allem das gesellige Beisamensein werden durch unseren neuen Obmann sehr gefördert.

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